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Diskussion zur Erhaltung des Jugendtreffs

Kategorie: Berichte
Veröffentlicht: Montag, 31. August 2015
Geschrieben von Annegret Freiberger

 In der Diskussionsrunde über die Zukunft des Bösperder Treffs am 24. 01. 2013 bezogen die in der IGB vertretenen Vereine und einzelne Bürger eindeutig Stellung für den Erhalt des Kinder- und Jugendtreffs. Vier denkbare Varianten standen zur Diskussion:

 

Variante 1  -Die vier Mendener Treffs bleiben erhalten bei erweiterten Öffnungszeiten und Einstellung   einer weiteren Vollzeitkraft.  Dazu wird vorgeschlagen, die 2011 ermittelte Einsparsumme von

241.000 € zu überprüfen, Einsparmöglichkeiten in anderen Bereichen zu finden, nach zusätzlichen Geldquellen zu forschen und stadtweit kooperative Nutzungsmöglichkeiten zu überdenken.

Variante 2  -Status Quo

Variante 3  -Der Bösperder Treff wird geschlossen und von den Vereinen übernommen.

Variante 4  -Aufgeteilte Nutzung des Treffs, eine Variante, die am Abend erstmals vorgestellt wurde

                     

Die Varianten 3 und 4 wurden von den Anwesenden strikt abgelehnt. Die Vereine sehen sich nicht in der Lage, den Treff zu übernehmen und in Eigenregie zu führen. Die vielen Ehrenamtlichen können neben ihren wichtigen Aufgaben in den Vereinen und kirchlichen Gruppen unmöglich solch eine komplexe Aufgabe noch zusätzlich stemmen.

Eine aufgeteilte Nutzung des Treffs wie angedacht wird als nicht praktikabel und nutzbringend für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angesehen. Die Auslagerung einer Kindertagesgruppe von 3- bis 6-Jährigen in den Treff kann nur ein Provisorium sein, das zeitlich begrenzt sein muss. Deshalb fordern die Diskussionsteilnehmer einhellig eine dauerhafte Lösung für eine funktionierende Kinder- und Jugendförderung wie in Variante 1 dargestellt.

Sie sind außerdem der Meinung, dass diese Aufgabe eine selbstverständliche Pflichtaufgabe der Stadt sein muss. Mindestforderung auf dem Weg zu einer guten und funktionierenden Lösung muss nach Ansicht der anwesenden Bürger der Erhalt des Status Quo sein, wobei es unumgänglich sein wird, die Wiederbesetzungssperre aufzuheben. Darüberhinaus dürften die Öffnungszeiten drei Tage in der Woche nicht unterschreiten. Vier Tage wären wünschenswert. Die IGB fordert die Stadt Menden und die Mendener Politiker auf, sich gemeinsam für die bestmögliche Lösung einzusetzen und zu zeigen, dass sie sich auch für den Stadtteil Nord (Bösperde, Halingen, Schwitten) einsetzen.

Gerade in Bösperde machen sich Ärger und Unverständnis breit, da sich die Bürger hier vernachlässigt fühlen und den Eindruck haben, ein Sterben auf Raten werde seitens der Verwaltung und der Politik in Kauf genommen. In der Versammlung wurde ganz deutlich darauf hingewiesen, dass Bösperder Bürger und Vereinsmitglieder den Erweiterungsanbau am Jugendtreff in Eigenleistung erstellt, Planung und Bauaufsicht übernommen und der Stadt Menden 115.000 DM erspart haben. Im letzten Jahr ist ohne nennenswerte finanzielle Belastung der Stadt eine tolle Grillhütte am Treff erbaut worden. Aber nicht nur der Treff ist ein Beispiel für die unermüdliche Selbsthilfe der Bösperder. Die DJK hat beim Bau des Sportplatzes, bei der Umgestaltung des umliegenden Geländes inklusive Parkplatz, beim Umbau des ehemaligen Platzwarthauses in ein schmuckes Vereinsheim mit zusätzlichen Umkleidekabinen und Duschen, beim Anbau eines Aufenthaltsraumes an der Sporthalle selbst Hand angelegt und in Eigenleistung der Stadt eine Menge Kosten erspart.

Der Turnerbund hat sein Faustballfeld und die Vereinshütte ohne finanzielle Belastung der Stadt geschaffen. Die Freunde Maroeuil pflegen und gestalten den Maroeuiler Platz zur Freude der Bewohner des Ortsteils. Alle Vereine in der IGB beteiligten sich aktiv bei der Neugestaltung des Ehrenmals und pflegen es auch weiterhin. „Was müssen wir denn noch tun, um zu zeigen, dass wir zur Mitgestaltung unseres Ortsteiles bereit sind?“, fragen sich die Bösperder. Jetzt erwarten sie endlich mal etwas von Stadt und Politik.

 

Bürgerbegehren des Ortsteils Bösperde.

Kategorie: Berichte
Veröffentlicht: Montag, 31. August 2015
Geschrieben von Annegret Freiberger

 

Initiativ – Gemeinschaft – Bösperde e.V.

 

An den Bürgermeister der Stadt Menden

Herrn Volker Fleige

 

Konzept zur Erhaltung der Infrastruktur des Ortsteils  Bösperde

 

Die InitiativGemeinschaft Bösperde (IGB) fordert für den Ortsteil Bösperde den Erhalt einer Infrastruktur, die den Bürgern auch in Zukunft ein angemessenes Wohnumfeld bietet.

Zur derzeitigen Situation:

Ø  Die Sportvereine DJK Bösperde und Turnerbund Bösperde benötigen für ihre annähernd 1500 Mitglieder ausreichend Platz um ihren Sport wie Fußball, Handball, Faustball, Leichtathletik, Turnen, Gymnastik, Tanz, Mutter-und-Kind-Gruppen, Schwimmen und mehr betreiben zu können. Die momentan vorhandenen Möglichkeiten (2-fach Sporthalle an der Hauptschule, Turnhalle und Lehrschwimmbecken an der Grundschule, Sportplatz) reichen dafür gerade aus, wobei einige Gruppen bzw. Mannschaften auch in andere Sporthallen ausweichen.

Ø  Mit der endgültig beschlossenen Schließung der Hauptschule ist ein Element des gesellschaftlichen Lebens in Bösperde schon weggebrochen. Nun hat am 22. November 2012 die Schulkonferenz der Hauptschule Bösperde entschieden, das Schulgebäude schon zum Ende des laufenden Schuljahres zu verlassen und in die Bonifatius-Schule auf Platte Heide umzuziehen. Daran hängen nun ganz akut weitere zentrale Elemente der Sport- und Freizeit-Infrastruktur im Ortsteil Bösperde. Was geschieht mit dem Gebäude der Hauptschule?  - und resultierend daraus – Was wird mit der dazugehörigen Sporthalle passieren?

Ø  Nach Betrachtung und Abwägung aller innerhalb der IGB diskutierten Möglichkeiten zum Erhalt einer ausbaufähigen und funktionierenden Infrastruktur sind wir, auch in Anbetracht der finanziellen Situation der Stadt Menden und in der Erkenntnis, dass ein Sparen und damit auch ein Verzicht auf liebgewonnene Einrichtungen in den Ortsteilen  hingenommen werden müssen, zu folgendem Entschluss gekommen:

Weiterlesen: Bürgerbegehren des Ortsteils Bösperde.

Lichterglanz am Maroeuiler Platz

Kategorie: Berichte
Veröffentlicht: Montag, 31. August 2015
Geschrieben von Annegret Freiberger

Eine Idee und schon ist es geschehen.

 

Nur eine Woche dauerte es, bevor der Gedanke von den Freunden Maroeuil in die Tat umgesetzt war. Sicher, mehr Zeit hatten die Akteure auch nicht: denn immerhin war am 2. Dezember der erste Adventsonntag.

Am Maroeuiler Platz in Bösperde steht der Maibaum. Dort sind die Embleme der Vereine und Institutionen des Ortsteils angebracht. Jedes Jahr übernimmt ein anderer Verein die Aufgabe, zum 1. Mai den Maikranz neu zu schmücken.

Warnung: Keine Bilder im angegeben Ordner vorhanden. Bitte Pfad kontrollieren!

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Jetzt kamen die Freunde Maroeuil auf die Idee: warum soll der Maibaum während der Adventszeit nicht im Licht erstrahlen? Und schon ging es an die Arbeit. Schnell den Elektriker angerufen: kannst Du und machst Du? In Ordnung. Wer bohrt die Löcher, damit die Steckdose und die Schellen, die den Lichtschlauch halten sollen, angebracht werden? Aber auch hier fand sich noch eine helfende Hand.

Trotz schlechtem Wetter wurde mittwochs der Graben ausgehoben, denn immerhin mussten ein paar Meter Kabel bis zur Stromquelle auch noch verlegt werden. Donnerstagmorgen wurden dann die Löcher gebohrt. Freitagnachmittag verlegte der Elektriker das Kabel, brachte Schellen und Steckdose an. Samstagmorgen kam der Hubwagen und der Lichtschlauch konnte installiert werden. Fertig! Und wie sieht es aus?

Warnung: Keine Bilder im angegeben Ordner vorhanden. Bitte Pfad kontrollieren!

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Samstagabend, 1. Dezember konnte der neue „Tannenbaum“ bewundert werden. Und die Resonanz der Bösperder Bevölkerung ist positiv und groß.

Und wieder einmal hat Bösperde bewiesen, wie viel Leben und Eigeninitiative in diesem Mendener Stadtteil steckt.

IGB setzt neue Schwerpunkte für 2012

Kategorie: Berichte
Veröffentlicht: Montag, 31. August 2015
Geschrieben von Annegret Freiberger

Wieder einmal konnte der 1. Vorsitzende Harald Heidrich zahlreiche Besucher zur Mitgliederversammlung der Initiativ-Gemeinschaft Bösperde e.V. begrüßen.

 

Der Tätigkeitsbericht des Vorstands zeichnete auf, welche Arbeiten im Laufe des Jahres von der IGB geleistet werden.

So richtet sie nicht nur die beliebte Bösperder Mainacht oder das Kartoffelfest zusammen mit Bösperder Vereinen aus, sonder besucht auch Jubiläumsfeiern oder dass alljährliche Dorfturnier der DJK. Ebenso führt sie Gespräche mit Politikern über die Schulsituation in Bösperde oder die Verlagerung des Sportplatzes und den Erhalt des Treffs. Auch eine Infoveranstaltung für die Bürger über Bau und Funktion einer Biogasanlage wurde organisiert. Im Sommer konnte außerdem die neue Grillhütte am Treff Bösperde eingeweiht werden. Weiterhin werden die Arbeitseinsätze am Ehrenmal koordiniert; ebenso findet Anfang November eine Terminabsprache aller Bösperder Vereine statt und am Volkstrauertag nimmt man an der Feierstunde am Ehrenmal teil.

 

Jürgen Wiggeshoff verlas den Kassenbericht. Die Kasse weist ein gutes Polster auf und die Kassenprüfer bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenprüfung und baten um Entlastung des Kassierers und des Vorstandes, die einstimmig erfolgte.

In diesem Jahr standen Klaus-Hubert Weber als 2. Vorsitzender und Annegret Freiberger als Schriftführerin zur Wahl. Für beide wurde Wiederwahl vorgeschlagen, die jeweils einstimmig erfolgte. Als neuer Kassenprüfer wurde Gerald Schulz gewählt.

Der Vorstand würde gerne im Beirat wieder den Bereich Sport besetzen. Hierzu werden sich die beiden Sportvereine (DJK und Turnerbund) zusammensetzen, um zu gegebener Zeit und aus aktuellem Anlass kompetente Vertreter aus beiden Vereinen zu Sitzungen der IGB zu entsenden.

Martin Sparenberg klärte über die Gründe zur Auflösung des Fördervereins Handball/Turnen in der SG DJK Bösperde am 7. Februar auf.

 

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