TheGrue.org

Mitgliederversammlung 2013

Kategorie: Berichte
Veröffentlicht: Montag, 31. August 2015
Geschrieben von Annegret Freiberger

 Mitgliederversammlung am 15.02.2013

 

Viel Arbeit liegt auch in 2013 noch vor der IGB.

 

Nach dem Annegret Freiberger die Aktivitäten des Jahres 2012 verlas und Jürgen Wiggeshoff seinen Kassenbericht abgab, schritt man zur Wahl des 1. Vositzenden, Harald Heidrich und des Kassierers, Jürgen Wiggeshoff. Beide wurden zur Widerwahl vorgeschlagen und einstimmig bestätigt. Änderungen gab es im Beirat: Heinz Grote, berufliche Gründe, und Klaus-Dieter Lemke, private Gründe, schieden aus. Somit rückte Rainer Harnischmacher aus dem Bereich Festausschuss in den Bereich Politik und Thomas Zimmermann kam neu für den Bereich Jugend hinzu. Diese Änderungen wurden von der Versammlung bestätigt.

 

Die Schwerpunktfestsetzung der Aktivitäten für 2013 umfasst u.a. den Frühjahrsputz, das Maibaumkränzen mit anschließendem Tanz in den Mai, Autofreie Bahnhofstraße und die Ausrichtung des 18. Kartoffelmarkts.

Viel Arbeit muss in die Instandsetzung und Erhaltung des Ehrenmals investiert werden. Lose Abdeckplatten auf der Mauer und bröckelnder Putz zwischen den Mauersteinen müssen befestigt bzw. ausgebessert werden. Ebenso ist es dringend erforderlich, die Treppenstufen zu erneuen.

 

Erfreut zeigte sich die Versammlung über die Mitteilung, dass alle Parteien dem Rat empfohlen haben, alle 4 Stadtteiltreffs in der jetzigen Form bestehen zu lassen und die Wiederbesetzungssperre aufzuheben. Dringend muss jetzt der Kinder- und Jugendförderplan, der bereits seit 2010 im Entwurf vorliegt, der derzeitigen Situation der Stadt angepasst und verabschiedet werden. Sollte der Rat der Empfehlung folgen, so könnte 2014 das bis dahin überarbeitete Konzept vom dann neuen Rat endgültig verabschiedet werden. Die Politiker sind sich darüber einig, dass, entgegen ihrer Festlegungen Ende 2011, der Abbau der Schulden nicht über Einsparungen im Kinder- und Jugendbereich erfolgen darf.

Aus diesem Grunde ist es auch dringend erforderlich, dass weitere Gespräche, wie bisher, mit Rat und Politiker stattfinden müssen. Es sollte auch überlegt werden, wie der Treff noch genutzt werden kann, um eine längerfristige Bestandsgarantie zu erhalten. Hier wäre ein Stadtteiltreff für Jung und Alt denkbar.

Auch über die Weiternutzung der Schulgebäude und Erhaltung der Sportstätten, die mit zur Erhaltung der Infrastruktur in Bösperde beitragen, werden mit den Politikern weitere Gespräche geführt werden.

Weiterhin strebt die IGB gemeinsame Aktivitäten mit den Bürgern an. Firmenbesichtigungen, Schnadegang oder Vorträge wären denkbar.

Der Shanty-Chor Lendringsen feiert 2014 sein 15jähriges Bestehen. Aus diesem Grunde findet deshalb nicht die beliebte „Haifischbar“ statt, sondern der Chor wird am 18. Mai 2014 in der HBL-Halle ein Hafenkonzert durchführen.

 

Diskussion zur Erhaltung des Jugendtreffs

Kategorie: Berichte
Veröffentlicht: Montag, 31. August 2015
Geschrieben von Annegret Freiberger

 In der Diskussionsrunde über die Zukunft des Bösperder Treffs am 24. 01. 2013 bezogen die in der IGB vertretenen Vereine und einzelne Bürger eindeutig Stellung für den Erhalt des Kinder- und Jugendtreffs. Vier denkbare Varianten standen zur Diskussion:

 

Variante 1  -Die vier Mendener Treffs bleiben erhalten bei erweiterten Öffnungszeiten und Einstellung   einer weiteren Vollzeitkraft.  Dazu wird vorgeschlagen, die 2011 ermittelte Einsparsumme von

241.000 € zu überprüfen, Einsparmöglichkeiten in anderen Bereichen zu finden, nach zusätzlichen Geldquellen zu forschen und stadtweit kooperative Nutzungsmöglichkeiten zu überdenken.

Variante 2  -Status Quo

Variante 3  -Der Bösperder Treff wird geschlossen und von den Vereinen übernommen.

Variante 4  -Aufgeteilte Nutzung des Treffs, eine Variante, die am Abend erstmals vorgestellt wurde

                     

Die Varianten 3 und 4 wurden von den Anwesenden strikt abgelehnt. Die Vereine sehen sich nicht in der Lage, den Treff zu übernehmen und in Eigenregie zu führen. Die vielen Ehrenamtlichen können neben ihren wichtigen Aufgaben in den Vereinen und kirchlichen Gruppen unmöglich solch eine komplexe Aufgabe noch zusätzlich stemmen.

Eine aufgeteilte Nutzung des Treffs wie angedacht wird als nicht praktikabel und nutzbringend für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angesehen. Die Auslagerung einer Kindertagesgruppe von 3- bis 6-Jährigen in den Treff kann nur ein Provisorium sein, das zeitlich begrenzt sein muss. Deshalb fordern die Diskussionsteilnehmer einhellig eine dauerhafte Lösung für eine funktionierende Kinder- und Jugendförderung wie in Variante 1 dargestellt.

Sie sind außerdem der Meinung, dass diese Aufgabe eine selbstverständliche Pflichtaufgabe der Stadt sein muss. Mindestforderung auf dem Weg zu einer guten und funktionierenden Lösung muss nach Ansicht der anwesenden Bürger der Erhalt des Status Quo sein, wobei es unumgänglich sein wird, die Wiederbesetzungssperre aufzuheben. Darüberhinaus dürften die Öffnungszeiten drei Tage in der Woche nicht unterschreiten. Vier Tage wären wünschenswert. Die IGB fordert die Stadt Menden und die Mendener Politiker auf, sich gemeinsam für die bestmögliche Lösung einzusetzen und zu zeigen, dass sie sich auch für den Stadtteil Nord (Bösperde, Halingen, Schwitten) einsetzen.

Gerade in Bösperde machen sich Ärger und Unverständnis breit, da sich die Bürger hier vernachlässigt fühlen und den Eindruck haben, ein Sterben auf Raten werde seitens der Verwaltung und der Politik in Kauf genommen. In der Versammlung wurde ganz deutlich darauf hingewiesen, dass Bösperder Bürger und Vereinsmitglieder den Erweiterungsanbau am Jugendtreff in Eigenleistung erstellt, Planung und Bauaufsicht übernommen und der Stadt Menden 115.000 DM erspart haben. Im letzten Jahr ist ohne nennenswerte finanzielle Belastung der Stadt eine tolle Grillhütte am Treff erbaut worden. Aber nicht nur der Treff ist ein Beispiel für die unermüdliche Selbsthilfe der Bösperder. Die DJK hat beim Bau des Sportplatzes, bei der Umgestaltung des umliegenden Geländes inklusive Parkplatz, beim Umbau des ehemaligen Platzwarthauses in ein schmuckes Vereinsheim mit zusätzlichen Umkleidekabinen und Duschen, beim Anbau eines Aufenthaltsraumes an der Sporthalle selbst Hand angelegt und in Eigenleistung der Stadt eine Menge Kosten erspart.

Der Turnerbund hat sein Faustballfeld und die Vereinshütte ohne finanzielle Belastung der Stadt geschaffen. Die Freunde Maroeuil pflegen und gestalten den Maroeuiler Platz zur Freude der Bewohner des Ortsteils. Alle Vereine in der IGB beteiligten sich aktiv bei der Neugestaltung des Ehrenmals und pflegen es auch weiterhin. „Was müssen wir denn noch tun, um zu zeigen, dass wir zur Mitgestaltung unseres Ortsteiles bereit sind?“, fragen sich die Bösperder. Jetzt erwarten sie endlich mal etwas von Stadt und Politik.

 

Voll, Voller, am Vollsten

Kategorie: Berichte
Veröffentlicht: Montag, 31. August 2015
Geschrieben von Annegret Freiberger

 Voll, Voller, am Vollsten - so könnte man den Besuch des 17. Kartoffelmarktes auf Hof Scheffer betiteln.

 

Schon im Laufe des Samstagnachmittags fanden sich viele Besucher ein, obwohl es zwischendurch immer mal wieder ganz kleine Regenschauer gab und die Temperaturen auch nicht solche Werte erreichten, wie teilweise in den Jahren zuvor. Und auch Samstagabend konnte die Band „A.B. and the Balls“ wieder viele Leute in ihren Bann ziehen. Es wurde mitgesungen und getanzt und die Anwesenden hatten viel Spaß an der Freude.

Sonntagmorgen konnten bereits viele Gäste zum erstmaligen Bauernfrühstück um 10.30 Uhr begrüßt werden. Frisches Brot, mit Blut- oder Leberwurst, Sülze oder Schmalz belegt und einen Pott Kaffee ließ man sich schmecken.

Um 12.00 Uhr trat dann der Shanty-Chor aus Lendringsen aus und wer sich bis dahin noch keinen Sitzplatz gesichert hatte, musste stehen. Jedes Jahr hatten die Organisatoren Musikgruppen zum Auftritt während des Frühschoppens verpflichtet. Aber die Besuchermassen, die der Shanty-Chor anzog, damit hatte niemand gerechnet. 2 Stunden lang unterhielt der Chor die Gäste und zog die Zuhörer in seinen Bann.

Weiterlesen: Voll, Voller, am Vollsten

Bürgerbegehren des Ortsteils Bösperde.

Kategorie: Berichte
Veröffentlicht: Montag, 31. August 2015
Geschrieben von Annegret Freiberger

 

Initiativ – Gemeinschaft – Bösperde e.V.

 

An den Bürgermeister der Stadt Menden

Herrn Volker Fleige

 

Konzept zur Erhaltung der Infrastruktur des Ortsteils  Bösperde

 

Die InitiativGemeinschaft Bösperde (IGB) fordert für den Ortsteil Bösperde den Erhalt einer Infrastruktur, die den Bürgern auch in Zukunft ein angemessenes Wohnumfeld bietet.

Zur derzeitigen Situation:

Ø  Die Sportvereine DJK Bösperde und Turnerbund Bösperde benötigen für ihre annähernd 1500 Mitglieder ausreichend Platz um ihren Sport wie Fußball, Handball, Faustball, Leichtathletik, Turnen, Gymnastik, Tanz, Mutter-und-Kind-Gruppen, Schwimmen und mehr betreiben zu können. Die momentan vorhandenen Möglichkeiten (2-fach Sporthalle an der Hauptschule, Turnhalle und Lehrschwimmbecken an der Grundschule, Sportplatz) reichen dafür gerade aus, wobei einige Gruppen bzw. Mannschaften auch in andere Sporthallen ausweichen.

Ø  Mit der endgültig beschlossenen Schließung der Hauptschule ist ein Element des gesellschaftlichen Lebens in Bösperde schon weggebrochen. Nun hat am 22. November 2012 die Schulkonferenz der Hauptschule Bösperde entschieden, das Schulgebäude schon zum Ende des laufenden Schuljahres zu verlassen und in die Bonifatius-Schule auf Platte Heide umzuziehen. Daran hängen nun ganz akut weitere zentrale Elemente der Sport- und Freizeit-Infrastruktur im Ortsteil Bösperde. Was geschieht mit dem Gebäude der Hauptschule?  - und resultierend daraus – Was wird mit der dazugehörigen Sporthalle passieren?

Ø  Nach Betrachtung und Abwägung aller innerhalb der IGB diskutierten Möglichkeiten zum Erhalt einer ausbaufähigen und funktionierenden Infrastruktur sind wir, auch in Anbetracht der finanziellen Situation der Stadt Menden und in der Erkenntnis, dass ein Sparen und damit auch ein Verzicht auf liebgewonnene Einrichtungen in den Ortsteilen  hingenommen werden müssen, zu folgendem Entschluss gekommen:

Weiterlesen: Bürgerbegehren des Ortsteils Bösperde.